Antrag an die Stadtverwaltung Bitburg zur Verkehrssicherheit
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

für einige Straßen in unserem Stadtgebiet ergeben sich auf Grund der besonderen Breite des Straßenraums nach unserer Beobachtung immer wieder gefährliche Situationen.

Wir denken dabei besonders an Straßen wie die Wittlicher Straße, den Ostring, die Albachstraße, die Rittersdorfer Straße oder die Prümer Straße,die Einfahrtsstraßen in den Stadtteilen und die Straßen auf Merlick.

  • Auf der einen Seite verführt die Breite zu einer zügigen Fahrweise, bei der die zulässige Geschwindigkeit oft deutlich überschritten wird, auf der anderen Seite wird der Straßenraum oft zum Parken genutzt. Die Nutzung als Parkraum führt begrüßenswerter Weise zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge, wirft aber neue Probleme auf und erzeugt neue Gefahren:
  • Die Abstände zu Kreuzungen und Einmündungen werden nicht eingehalten, die Einsicht für vorbeifahrende oder einbiegende Verkehrsteilnehmer ist schwer möglich.
  • Wird gleichzeitig auf beiden Seiten der Fahrbahn geparkt, verengt sich der Fahrbahnraum oft so stark, dass zwei Fahrzeuge sich nicht mehr ohne Einschränkung begegnen können. Ein Fahrzeug muss dann anhalten, warten und den Gegenverkehr vorbeilassen. Auch das stört den Verkehrsfluss und erhöht das Risiko von Auffahrunfällen.


Aus diesen Gründen möchten wir beantragen, auf den oben genannten Straßen wechselseitig und parallel zur Straßenführung auf der Fahrbahn Parkbuchten einzeichnen zu lassen und damit den möglichen Parkraum vorzugeben. Dies hätte aus unserer Sicht folgende Vorteile:

  • Die parkenden Fahrzeuge reduzieren durch die wechselseitigen Fahrbahnverengungen automatisch die Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge. Der Verkehrsfluss wird, da die verbleibende Fahrbahn noch breit genug ist, nicht beeinträchtigt, sondern nur gebremst.
  • Die notwendigen Abstände zu Kreuzungen, Einmündungen und Ausfahrten sind eingehalten, die Einsicht für die Verkehrsteilnehmer wird deutlich verbessert.


Da es sich um eine aus unserer Sicht wenig Kosten verursachende Maßnahme handelt, halten wir eine kurzfristige Umsetzung, unabhängig von geplanten späteren Maßnahmen, in diesen Straßen für möglich. 

Diese Maßnahme wird nur Wirkung zeigen, wenn die Einhaltung der Markierungen von der Stadt kontrolliert wird.
Außerdem sollte die Überwachung des ruhenden Verkehrs sich nicht auf die Innenstadt beschränken und auch außerhalb der regulären Dienstzeiten der Stadtverwaltung erfolgen.

Auch bitten wir die Möglichkeiten zur temporären Anmietung eines mobilen Geräts zur innerörtlichen Geschwindigkeitsüberwachung zu prüfen.
Wir sind überzeugt, mit den oben beschriebenen Maßnahmen die Effektivität der bereits vorhandenen und beabsichtigten Regelungen maßgeblich zu erhöhen und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kandels,
wir möchten Sie daher bitten, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu prüfen und uns über Ihre Pläne zur Umsetzung, in einer der nächsten Sitzung des Stadtrates zu berichten.
 
Mit freundlichen Grüßen



Manfred Böttel

Fraktionsvorsitzender der FBL





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